"Achtet und bewahrt uns".

federleicht in Bochum - Werne


Wichtiges

Werner Ortsteich

Seit knapp einem Jahr fotografieren wir am Ortsteich Libellen. Bis auf den üblichen Ärger (Hundedreck und Leute mit Alkoholdurst auf den Bänken) war unsere kleine Welt in Ordnung. Für Werne machten wir einen Kalender mit Bildern vom Teich:
Das kleine Paradies nebenan.

Vor etwa zwei Wochen versiegte die Quelle, der Bach und die kleinen Tümpel auf seinem Weg zum Teich trockneten aus. Für uns Alarm, da im Wasser und im Schlick Libellenlarven leben. Susanne rief die Behörden an, einige Anwohner kümmerten sich auf ihre Art, und ich schrieb der Bürgermeisterin. Ergebnis: Das Wasser lief wieder. Aber nur ein paar Tage, dann war wieder Trockenheit, sprich Austrocknung des Lebensraumes von Tieren.

Warum die Bürgermeisterin mir nicht antwortete?
Warum die Behörden nicht ihre Arbeit ordentlich machten? Ich hatte gehört, dass die Pumpe für das Quellwasser sich auf einem Privatgrundstück befinden solle. Ich klingelte dort, an mehreren Tagen ohne Erfolg. Dann wurde es mir zu bunt, genauer die Lage zu ernst: Ich ging zur Feuerwehr und bat um Hilfe. Ein sehr verständiger Zugführer gab mir eine Zusage, und ein paar Stunden später kamen zwei Feuerwehrleute mit einem Fahrzeug und 5000 Liter Wasser flossen den Bach runter.
Herzlichen Dank für die Lebensrettung.
In mein Dankeschön schrieb ich:

Tiere können ganz sicher ohne Menschen leben,
aber ganz sicher können Menschen nicht ohne Tiere leben.


Wir leben hier inmitten von Wundern.


Wer sie sieht, zu dem sprechen sie:

Viele Bienen, zwölf Libellenarten und viele Schmetterlinge, so wie dieser Admiral, haben ihre Heimat am Werner Ortsteich.

Unser Park ist für alle da. Das gibt keinen Freibrief für Sauereien, sondern verlangt Rücksichtnahme und Disziplin.


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